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Amasia wird der nächste Superkontinent unserer Erde

Forschergruppen haben herausgefunden, dass ein neuer Superkontinent entstehen wird. Wie es auch einst mit Pangaea gewesen ist. Doch dieses Mal werden sich die neuen Kontinente an anderen Stellen verbinden. Herausgefunden hat dies die Forschergruppe mit der Hilfe leistungsstarker Computerprogramme.

Vermutlich wird Folgendes passieren: Südamerika wird in Richtung Nordamerika wandern. Dadurch wird das karibische Meer verschwinden. Das führt dazu, dass sich Amerika über den Nordpol mit Asien zusammenschieben wird. Afrika und Australien bewegen sich ebenfalls nach Norden. Diese bilden dann zusammen mit den ganzen anderen Kontinenten den neuen Superkontinent. Dieser wird Amasia heißen. Im Norden wird dann Alaska und Sibirien miteinander verbunden sein.

Man muss allerdings dazu sagen, dass es bis dahin noch eine ganze Weile dauern wird. Das Verschieben der Kontinente dauert, gemessen an einem Menschenleben, ziemlich lange. Ross Mitchell und seine Kollegen von der Yale Universität vermuten, dass es noch etwa 100 Millionen Jahre dauern wird, bis dieser Superkontinent entsteht. Ein neues Gebirge entsteht außerdem an der Verbindung zwischen Amerika und Asien. Das vermuten derzeit die forschenden Wissenschaftler.

Mitchell betont, dass dies bisher Spekulationen seien. Jedoch könne man diese argumentativ unterlegen. Er betont daher: “„Aber es steckt harte Wissenschaft hinter der Vermutung.“

Masaki Yoshida von der Agentur für Meeresforschung sieht es ähnlich. Der Wissenschaftler verwendet Computermodelle, mit denen die in der Erde befindlichen Hitze in Zusammenhang mit den Plattenverbindungen gebracht werden. Auch laut seinen Berechnungen werden sich Nordamerika, Eurasien, Australien und Afrika miteinander verbinden. Er glaubt außerdem, dass dies auch im Norden passieren wird. Der entscheidende Unterschied: er rechnet erst in circa 250 Millionen Jahren mit einem derartigen Superkontinent. Man kann in jedem Fall schon mal sagen, dass die Erde in Zukunft anders aussehen wird. Denn die Platten befinden sich permanent in Bewegung. Und in Millionen Jahren wird dies sowieso der Fall sein. Die Forscher aus Yale nennen ihre Theorie „Orthoversion“. Der Name kommt daher, weil der neue Superkontinent “Amasia” in einem 90° Winkel zu dem alten Superkontinent “Pangaea” stehen wird.

Entstanden ist Pangaea vor mehr als 300 Millionen Jahren zusammen mit Afrika und zerbrach 100 Millionen Jahre danach in 7 Kontinente. Bisher ging man davon aus, dass der Atlantik verschwinden wird, und der neue Superkontinent ungefähr auf der Höhe des heutigen Afrikas zu finden sein wird. Andere vermuten, dass es auf der entgegengesetzten Seite der Fall sein könnte. Dort wo heute der Pazifische Ozean liegt. Was allerdings wirklich passieren wird, ist noch nicht sicher. Überzeugt sind die Yale-Forscher von ihrer Theorie, betonen aber auch „Wir können leider nicht 100 Millionen Jahre warten, um die Theorie zu überprüfen.“